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Verordnungsassistent · Rezept einlesen

Rezept einlesen in der Physiotherapie: Verordnung scannen statt abtippen

Foto, Scan oder Handy-Kamera: Thera X liest die Heilmittelverordnung mit einer KI Ihrer Wahl und füllt das Formular vor. Sie prüfen mit dem Original und speichern – die Prüfung nach der Heilmittel-Richtlinie läuft sofort mit. Die KI ist optional.
Thera X: Formular „Neue Verordnung“ mit Live-Prüfung (frei erfundene Beispieldaten)
Formular „Neue Verordnung“ mit Live-Prüfung · Programmansicht mit frei erfundenen Beispieldaten

Drei Wege, ein Rezept einzulesen

Ob am Empfang ein Scanner steht oder nur ein Handy zur Hand ist: Für jede Situation gibt es einen passenden Weg, die Verordnung ins Programm zu bringen.

Foto als Datei

Ein Foto der Verordnung als JPG oder PNG auswählen – etwa aus dem Ordner, in dem Ihr Scanner Bilder ablegt.

Scan als PDF

Den Scan vom Praxisscanner als PDF hochladen. Gelesen wird die erste Seite – die Vorderseite der Verordnung.

Mit dem Handy fotografieren

Im Server-Betrieb: QR-Code mit dem Handy scannen, Rezept fotografieren, hochladen. Der Code gilt zehn Minuten und für ein Foto.

Bild nur auf Wunsch ablegen

Ab Werk wird das Rezeptbild nur für die Erkennung genutzt und nicht gespeichert. Auf Wunsch landet es in der Akte (Kategorie „Verordnung“).

So läuft das Rezept einlesen Schritt für Schritt

Das Einlesen ist in das normale Formular „Neue Verordnung“ eingebaut. Es gibt keinen zweiten Erfassungsweg und keine Zwischenablage – das Formular ist das Ergebnis:

Was die KI übernimmt – und was bewusst leer bleibt

Beim Rezept einlesen in der Physiotherapie zählt nicht, wie viel automatisch ausgefüllt wird, sondern wie verlässlich. Thera X übernimmt deshalb nur, was es sicher zuordnen kann. Die verordnende Ärztin oder den Arzt findet das Programm über die lebenslange Arztnummer (LANR) oder über einen eindeutigen Namen in Ihrer Ärztekartei. Den Kostenträger ordnet es über das Institutionskennzeichen (IK) oder einen eindeutigen Namen zu.

Unsichere Felder bleiben leer. Der gelesene Wert steht dann als Hinweis daneben, sodass Sie ihn mit einem Blick übernehmen oder verwerfen können. Steht eine Ärztin noch nicht in der Kartei, bietet das Banner „Arzt anlegen“ mit den gelesenen Daten an – ein Tippfehler bei der Neuanlage entfällt.

Besonders wichtig: Weichen Name, Versichertennummer oder Geburtsdatum auf dem Rezept von der geöffneten Patientenakte ab, warnt Thera X ausdrücklich. So landet die Verordnung nicht versehentlich beim falschen Patienten – ein Fehler, der sonst erst bei der Abrechnung auffällt. Ist das Foto insgesamt schlecht lesbar, meldet das Programm, dass die KI unsicher ist, und bittet darum, alle Felder mit dem Original zu vergleichen.
Thera X: „Rezept einlesen einrichten“ (frei erfundene Beispieldaten)
„Rezept einlesen einrichten“ · Programmansicht mit frei erfundenen Beispieldaten

Einrichtung

Rezept einlesen einrichten: drei Voraussetzungen

Solange keine KI eingerichtet ist, zeigt Thera X statt des Einlesens eine kurze Anleitung mit den drei Voraussetzungen. Wer das Recht „Einstellungen ändern“ hat, springt von dort direkt zu den KI-Einstellungen. Die Heilmittelverordnung scannen Sie danach mit einem Klick.

Datenschutz

Rezeptfotos sind Gesundheitsdaten – so schützt Thera X sie

Anders als bei der Texthilfe lassen sich Patientendaten auf einem Rezept nicht vorher ersetzen: Das Foto zeigt Namen, Versichertennummer und Diagnose. Deshalb ist die Freigabe für Rezeptfotos ab Werk ausgeschaltet und eine eigene Entscheidung der Praxis. Vor dem Einschalten muss mit dem KI-Anbieter ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO bestehen, und die Verarbeitung gehört ins Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten.
Thera X: Einstellungen › KI (frei erfundene Beispieldaten)
Einstellungen › KI · Programmansicht mit frei erfundenen Beispieldaten

Worauf Sie beim KI-Anbieter achten sollten

Thera X bringt keine eigene KI mit und rechnet keine KI-Kosten ab. Sie nutzen das Konto Ihrer Praxis bei einem Anbieter Ihrer Wahl und zahlen die Nutzung direkt dort – meist nach Menge. Prüfen Sie beim Anbieter, was das gewählte Modell kostet und ob es Bilder lesen kann; nur dann funktioniert das Rezept einlesen.

Das Handbuch nennt die Punkte, die vor dem Einschalten geklärt sein sollten: ein Auftragsverarbeitungsvertrag (bei vielen Anbietern im Kundenkonto als „Data Processing Addendum“ abrufbar), der Speicherort der Daten (EU oder geeignete Garantien bei Drittländern nach Art. 44 ff. DSGVO), die Zusicherung, dass Ihre Daten nicht zum Training verwendet werden, und die Verpflichtung zur Verschwiegenheit nach § 203 StGB. Den Absatz zur KI ergänzt Thera X automatisch in der Datenschutzinformation, sobald eine KI eingerichtet ist.

Wer Patientendaten gar nicht nach außen geben möchte, betreibt ein lokales Modell auf einem Rechner im Praxisnetz. Das ist technisch anspruchsvoller und braucht passende Hardware, hält aber alles in der Praxis. Mehr zu den Pflichten finden Sie in unserer Datenschutz-Checkliste für Physiotherapiepraxen.

Nach dem Einlesen: sofort geprüft

Ein eingelesenes Rezept ist kein geprüftes Rezept. Deshalb läuft die Live-Prüfung auf das vorbelegte Formular genauso wie auf eine Eingabe von Hand: Fehlt die Leitsymptomatik, passt das Heilmittel nicht zur Diagnosegruppe oder liegt die Menge über der Höchstmenge laut Heilmittelkatalog, sehen Sie das rechts neben dem Formular, bevor Sie speichern. Daneben steht der Kasten „Laut Heilmittelkatalog“ mit den verbindlichen Werten.

So wird aus dem Abtippen am Empfang eine Kontrolle: Die Hände bleiben frei für die Patientin am Tresen, und der Blick geht dorthin, wo er gebraucht wird – auf die Felder, die die KI nicht sicher lesen konnte, und auf die Hinweise der Prüfung. Die Verantwortung für die Angaben bleibt bei Ihnen; Thera X nimmt Ihnen das Tippen ab, nicht das Hinsehen.

Und die elektronische Verordnung?

Das Rezept einlesen ist eine Brücke für die Papierverordnung, die in der Heilmittelversorgung noch der Normalfall ist. Die elektronische Heilmittelverordnung soll nach Angaben des Physiotherapieverbands IFK (August 2026) laut Gesetz zum 1. Juni 2029 verpflichtend werden. Bis dahin bleibt Muster 13 auf Papier Alltag – und genau dafür ist das Einlesen gedacht. Den Stand der Telematikinfrastruktur in Thera X finden Sie auf der Seite TI und KIM.

Verordnungsassistent

Weitere Bausteine des Verordnungsassistenten

Häufige Fragen zum Rezept einlesen

Kann ich ein Rezept einlesen, ohne eine KI zu nutzen?

Das automatische Vorbelegen braucht einen KI-Anbieter mit Bildverarbeitung. Ohne KI erfassen Sie die Verordnung wie gewohnt von Hand im selben Formular – mit derselben Live-Prüfung.

Was kostet das Einlesen eines Rezepts?

Thera X berechnet dafür nichts extra. Die Kosten des KI-Anbieters zahlen Sie direkt bei diesem Anbieter, in der Regel nach Nutzung. Mit einem lokalen Modell im Praxisnetz fallen keine Kosten beim Anbieter an.

Wird das Rezeptfoto gespeichert?

Ab Werk nicht. Das Bild wird nur für die Erkennung verwendet. Wer möchte, setzt beim Einlesen den Haken, um es in der Akte unter der Kategorie „Verordnung“ abzulegen.

Was passiert, wenn die KI ein Feld falsch liest?

Sie korrigieren es im Formular – gespeichert wird erst mit „Speichern“. Unsichere Felder lässt Thera X leer und zeigt den gelesenen Wert als Hinweis. Bei schlechter Lesbarkeit warnt das Programm ausdrücklich.

Brauche ich einen Auftragsverarbeitungsvertrag?

Ja, bei einem externen KI-Anbieter. Rezeptfotos enthalten Gesundheitsdaten; vor der Freigabe muss ein AVV nach Art. 28 DSGVO bestehen. Bei einem lokalen Modell im eigenen Praxisnetz entfällt er.

Funktioniert das Fotografieren mit dem Handy immer?

Der Weg über den QR-Code steht im Server-Betrieb zur Verfügung. Am Einzelplatz nutzen Sie ein Foto oder einen Scan als Datei.

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Mit Demodaten zum gefahrlosen Ausprobieren – und auf Wunsch einer persönlichen Vorführung direkt vom Entwickler.